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Schweizer Weihnachtsstudie 2012 – Onlineshopping eCommerce wird immer wichtiger für Unternehmen

Die Leute von Deloitte haben die Schweizer Weihnachtsstudie 2012 herausgegeben. Für diese Umfrage wurden 18’587 Teilnehmer in 18 Länder befragt. Befragt wurde der Einzelhandel und Kunden. Es sind sehr interessante Dinge herausgekommen:

Der Schweiz wird ein Wirtschaftswachstum für nächstes Jahr von 1,3% vorausgesagt (Jahr 2012 wars 1.0%)

Die relative Flexibilität des schweizerischen Arbeitsmarktes gilt als Schlüsselfaktor für die hohen Verbraucherausgaben in der jüngsten Vergangenheit. Im Oktober 2012 lag die Arbeitslosigkeit in der Schweiz mit knapp 2,9% deutlich unter
der Arbeitslosigkeit in den meisten anderen Ländern Europas. Diese guten Arbeitsmarktzahlen sollten das Ausgabeverhalten in der Schweiz vor den Festtagen in diesem Jahr und Anfang 2013 weiterhin fördern.

Die Schweizer Verbraucher sehen den Zustand der Schweizer Wirtschaft optimistischer als im vergangenen Jahr. Und das trotz grassierender Wirtschaftskrise.
Die Kaufkraft der meisten Schweizer ist aber an dieser Weihnachten etwa gleich wie im letzten Jahr. Und doch ist das Ausgabebudget der Haushalte für die Feiertage im Jahr 2012 höher als im letzten Jahr.

Die Leute wollen sich wohl was gönnen zum Jahresabschluss.

Was kaufen Herr und Frau Schweizer noch Offline ein und was Online?
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Ab Anfang Oktober waren ja die meisten Läden in der Schweiz schon mit Weihnachtskrams überflutet. Es gab damals ein richtiger Shitstorm gegen die Geschäfte. Die Studie hat auch klar gezeigt, dass nur 1 von 10 Leuten sich da gefreut hat – für die Meisten wars zu früh und ein Stimmungskiller.

Der starke Franken und das Drängen vieler europäischer Online Einzelhändler auf den Schweizer Markt hat den Druck auf die Einzelhandelspreise weiter verstärkt.

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In welchen Bereiche sollten Einzelhändler investieren.

  1. E-Commerce Online Shopping
  2. Beratung / KUndenbeziehung
  3. Niedrigere Preise

65% der Kaufentscheidungen sind digital beeinflusst.

Der Vorteil von Internetkauf über traditionellen Geschäften ist: 1. Weiterempfehlungen von Freunden, 2. Preisvergleich und man kann 24h/ Tag einkaufen.

Merke:
Immer mehr Leute die im Internet einkaufen werden über das Mobiltelefon getätigt. Der Preis und die Beratung sind ein sehr wichtiger Faktor für ein Händler – egal ob Online oder Offline.

Bei dieser Studie sieht man wirklich gut, dass es noch viel Luft im eCommerce Handel gibt. Mit guten Konzepten denke ich kann man hier noch ein Teil des Onlinehandel Kuchen erobern. Wir sind gespannt wie es im Schweizer Onlinehandel weiter vorwärtsgeht.

Wer die Studie gerne selbst lesen möchte, hier kann man die Deloitte Schweizer Weihnachtsstudie 2012 direkt als PDF Downloaden und lesen.

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Social Media Jahresrückblick 2012 à la Youtube

Immer wenn das Jahr sich seinem Ende nähert, kommt die Zeit der Jahresrückblicke. Oft sind das ein langweiliges Aufeinanderreihen von Bildern oder Tönen.

Hier habe ich nun den Jahresrückblick 2012 von Youtube. Wie immer haben sich die Jungs und Mädels von Youtube und Google was besonders einfallen lassen. Und zwar haben sie die Youtube Stars 2012 zusammengetrommelt und ein schöner Mix aus den besten Youtube Videos zusammengemacht.

Hier das perfekte Video

Aber auch bei Google / Youtube läuft nicht immer alles Perfekt und darum haben Sie auch die Outtakes und die Scenen/Bilder hinter dem Video veröffentlicht. Da sieht man schön wie die Stars sind, wenn man nicht alles genauso läuft wie geplant.

Es ist doch schön zu sehen, dass mit eigentlich einfachen Mitteln auch ein riesen Social Media Hype erzeugt werden kann. Das sollte uns allen Mut machen, dass wir auch mal ausprobieren, wagen können.

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Social Media in Krisensituationen?

Facebook knackte gerade die Milliardengrenze und auch Twitter ist mit etwa 500 Millionen Nutzern in der Bevölkerung weit verbreitet. Die Londoner Feuerwehr denkt über den Einsatz von Social Media als Informationsplattform für Notfälle nach, berichtet Pressetext. Auch im deutschsprachigem Raum sei Twitter bereits in gewissen Situationen eingesetzt worden.

„Gerade für Krisensituationen ist Twitter besser geeignet als beispielsweise SMS, da Tweets öffentlich einsehbar sind und mittels Hashtags Informationen sortiert und zugeordnet werden können.“ sagte ein Social Media Experte aus England der Presse

Die Kommunikation über Social-Media-Kanäle entlaste dabei die Notrufzentrale. Dennoch soll der telefonische Notruf nicht durch Social Media ersetzt werden. Zur Verbreitung von Informationen seien soziale Netzwerke jedoch bestens geeignet. Bereits jetzt werden soziale Netzwerke von vielen Notfalldiensten in Grossbritannien verwendet, um Brände zu verfolgen und zu überwachen, heisst es weiter.

Auch der niederländische Forscher Richard Stronkman erkennt in Social Media ein Potenzial für Notfalldienste. Er entwickelte ein System, das aus dem Nachrichtenstrom von Twitter relevante Informationen für Rettungsdienste filtert. Das sogenannte „Twitcident“ befindet sich noch in einer Pilotphase, könnte aber zukünftig Rettungsdiensten helfen, die Situation besser einzuschätzen.

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Urteil Online Shop – Shop muss innerhalb 1 Stunde reagieren

online-shopEin neues Urteil des Landgerichts Bamberg hat die Online Shop Community aufgeschreckt. Und zwar gab es da ein Gerichtsfall, wo ein Online Shop zwar ein Impressum angegeben hat, aber nur eine eMail Adresse und keine Telefonnummer. Das hat das Landgericht Bamberg nun als wettbewerbswidrig eingestuft. Die Angaben zur schnellen elektronischen Kontaktaufnahme müssten „einfach und effektiv optisch wahrnehmbar sein. Sie müssen ohne langes Suchen auffindbar sein. Daran fehlt es hier.“, heißt es in dem Urteil.

Ein neues Urteil legt fest, dass Online-Händler auf Email-Anfragen innerhalb von 60 Minuten reagieren müssen, sofern sie keine Direkt-Kommunikationsmöglichkeit wie zum Beispiel eine Telefonnummer angegeben haben.

Im Impressum eines Online-Shops muss für Kunden ein Kommunikationsweg sichtbar sein, über den sie innerhalb von 60 Minuten an eine Antwort kommen, hat das Landgericht Bamberg entschieden. Wenn keine Telefonnummer angegeben ist, müssen Händler gewährleisten und eindeutig formulieren, dass sie innerhalb einer Stunde auf Anfragen per Email oder Kontaktformular reagieren

Dieses Urteil ist noch nicht definitiv und wird sicher von einem anderen Gericht nochmals bearbeitet werden. Den immerhin gibts noch viele Lücken in dieser neuen Regel. Man weiss nicht ab wann diese 60 Minuten gezählt werden. Mail versand, Mail erhalt oder oder oder. Auch weiss man natürlich nicht zu welcher Tageszeit diese Frist eingehalten werden muss. Ein kleiner Online Shop kann vermutlich nicht ein 24 Stunden Ticketsystem anbieten und dabei noch gewinn abwerfen.

Wir sind gespannt was sich da noch so tut. Diese Szene wird in nächster Zeit noch weitere solche Urteile zu verkraften haben.

Wir von 1Grad halten euch natürlich auf dem Laufenden.

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Top 10: Die reichsten Social Media Unternehmer

top-tenViele Social Media Dienste wie Facebook, Google+ oder Twitter sind für die User gratis. Das Businessmodell dieser Firmen beruht meistens darauf, dass die User es Gratis benutzen dürfen, die Firmen aber Ihre Daten weitervermarkten dürfen. Auch kaufen Firmen/Konzerne bei diesen Social Media Diensten Werbeplätze ein.

Eigentlich eine Win-Win Situation. Nur manche dieser Social Media Dienste sind erfolgreicher als andere.

Hier die Top 10 Liste der Reichsten Social Media Unternehmer

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Social Web: Die 10 Regeln für Marken

1. 1 % Ihrer Nutzer sind für die Verbreitung Ihrer Inhalte verantwortlich.
Bei der Auswertung der Daten fiel auf, dass nur ein kleiner Anteil der Seitenbesucher für einen großen Teil des absoluten Traffics verantwortlich war. Im Durchschnitt lag der Anteil der Influential-User (definiert als Besucher, die durch das „Teilen“ mindestens einen weiteren Besucher auf die Seite brachten) zwischen 0,6 % und selten über 4 % lag. Diese Besucher generierten zwischen 20%-50% des gesamten Traffics und einen weit höheren Teil an Conversions. Um Social Media Marketing effektiv zu gestalten müssen Marketer diese Nutzer identifizieren, beachten und „belohnen“.

2. Beeinflusser fördern heißt, den Umsatz zu steigern.
Die Conversionrate der Besucher, die über einflussreiche User auf die Seite gekommen waren, lag doppelt bis viermal so hoch, wie bei den Nutzern, die über andere Quellen auf die Seiten kamen. Das bedeutet, dass Ihre Landing-Page für Besucher, die über geteilte Links und soziale Netzwerke auf Ihre Seite kommen, wirklich interessante Angebote enthalten sollten und nicht nur zum Kauf verführe, sondern auch dazu animieren, diese Inhalte mit anderen zu teilen.

3. Es ist nicht wichtig, was Sie mit Ihren Inhalten tun.
Im Social Web geht es viel häufiger um die Frage, was User mit Ihren Inhalten tun, als was Sie damit anstellen. Dabei kommt es darauf an, was die Community über Ihre Marke sagt, als das, was Sie darüber sagen. Die Daten zeigten, dass Inhalte, die sich über Word-of-Mouth verbreiteten, sehr viel einflussreicher waren, wenn es um Markenpräferenz und Kaufentscheidungen geht. Wenn beispielsweise ein Unternehmen Inhalte auf seine Facebook-Fanpage stellt, ist es viel unwahrscheinlicher, dass diese Inhalte sich viral verbreiten, als wenn ein einflussreicher Konsument die gleichen Inhalte auf seine Webseite stellt oder die Inhalte in eine relevante Community einbringt.

4. Schmeißen Sie Ihre eigene Party.
Wenn Sie Social Media Kampagnen bei Drittanbietern durchführen (Facebook, Twitter), über die Sie keine Kontrolle haben, dann haben Sie vielleicht viele Teilnehmer, aber es ist schwer, diese „Partygänger“ in zahlende Kunden zu verwandeln. Wenn Ihre Ziele höher liegen, als „nur“ Markenbekanntheit aufzubauen, dann sollten Sie überlegen, eine eigene Plattform zu besitzen. Es ist besser ein eigenes Haus zu haben, wo Sie Ihre Freunde finden können. Beispiele hierfür sind eigene Contest-Sites, Kunden-Foren oder ein Social Media Hub / Corporate-Blog.

5. Nutzen Sie schwache Verbindungen.
Beeinflusser haben viele direkte Freunde und Follower, was diese aber wirklich wertvoll macht sind die entfernten oder indirekten Verbindungen.
Wie Albert-Laszlo Barabasi in “Linked” beschreibt, ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass Sie ihren nächsten Job über den Freund eines Freundes finden, als durch einen engen Kontakt. Die schwachen Verbindungen zählen Online umso mehr. Bildquelle: Steve took it

45168_max6. Folgen Sie den Freunden Ihrer Kontakte.
Die Konsumenten teilen gerne relevante, anregende, nützliche und unterhaltsame Inhalte mit ihren Freunden. Machen Sie es ihnen leicht Ihre Inhalte zu finden und sie zu teilen. Auf 90 % aller Webseiten verweisen weniger als 10 Links – das macht sie schlichtweg unauffindbar. Um diese Lücke zu schließen, bedarf es mehr Ideenreichtum und Aufwand als Sharing-Tools in die Webseite zu integrieren. Es bedeutet, dass Ihre Inhalte aktiv zusammengestellt werden müssen und nicht nur mit ihren direkten Kontakten verbreitet werden sollten, sondern auch mit den Kontakten Ihrer einflussreichsten Kontakte, Follower und Fans. Der einfachste Weg dies zu tun, ist das Folgen von Freunden Ihrer einflussreichsten Kontakte und das Verbreiten deren Inhalte durch Beiträge und Retweets.

7. Bewahren Sie bewährte klassische Maßnahmen.
Die Studien ergaben, dass E-Mail und Instant-Messaging für das Verbreiten von Inhalten immer noch populär sind. Also verwerfen Sie nicht Ihre E-Mail-Marketing- und Instand-Messaging-Maßnahmen, nur weil Facebook und Twitter (heute) die angesagtesten Kommunikationsplattformen sind. Die erfolgreich gelernten Methoden wie man Kunden dazu bekommt, seine Inhalte über Mails und IM zu verbreiten sind immer noch ein wertvoller Traffic-Treiber. Außerdem kann das Einbringen von “sozialen Elementen” in diese klassischen Aktionen, deren Wirkung noch verstärken, denkbar wären beispielsweise Incetive-Aktionen für geteilte Inhalte.

8. Reichern Sie Ihre Inhalte mit den Social Dimensions an.
Der Social Media Erfolg gelingt wenn Marken anfangen ihre Inhalte mit Social Dimensions zu füllen, das heißt nicht einfach nur Werbung und Inhalte auf Foren-Pinnwände zu kleben. Mit anderen Worten, wenn Sie wirklich Erfolg haben wollen, dann müssen Ihre Marke und Ihre Inhalt die richtigen Eigenschaften aufweisen – Inhalte, die es wert sind geteilt zu werden; Marken, die es wert sind, dass man über sie spricht; Webseiten, die zum Mitmachen und zum Dialog einladen. Wenn Ihre Social Media Strategie darin besteht, Werbung zu machen, dann sparen Sie lieber das Geld.

9. Umschiffen Sie PR-Fallen.
Das Anschreiben von Bloggern und “Seeding” sind sehr beliebt um Botschaften ins Social Web zu bringen, allerdings haben 90 % des Seedings keinerlei Einfluss. 5 % erzeugen einen Response, aber weniger als 2 % haben einen wirklichen Einfluss auf den Traffic. Wenn Sie keinen Erfolg solcher Bemühungen sehen, dann stören Sie sich nicht daran.

10. Sehen Sie Ihre Inhalte als Dienstleistung.
Social Marketing Programme sind erfolgreich, wenn sie einen echten Service für die Konsumenten darstellen. Traditionelle Mediaplannungsprozesse, mit Reichweiten- und Frequenz-Analysen sind in der Welt der Social Media größtenteils nicht hilfreich.
Reichweite und Frequenz sind ebenso, wie Einstellungen, Präferenzen und Conversion eine positve Konsequenz daraus, Konsumenten Inhalte zu liefern, die derart relevant und hilfreich sind, dass sie sie mit ihren Kontakten teilen. Konzentrieren Sie sich darauf, Ihrer Zielgruppe hilfreiche Inhalte und Angebote zu liefern und sie werden Ihre Botschaft für Sie weitertragen.

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Social Media bei Journalisten beliebt

Die grosse Mehrheit der Journalistinnen und Journalisten im deutschsprachigen Raum nutzen Social Media in ihrer täglichen Arbeit und verfügen über eigene Profile in den entsprechenden Plattformen. Dies hat eine breit angelegte Umfrage des PR-Agentur-Netzwerks ECCO in Deutschland, Österreich und der Schweiz ergeben. Am stärksten verbreitet sind die Social Media als journalistische Recherchemittel zurzeit in Österreich, noch am wenigsten in der Schweiz.

ECCO hat in den deutschsprachigen Ländern eine breit angelegte Umfrage unter Medienschaffenden zur Nutzung von Social Media durchgeführt. Über 700 Journalistinnen und Journalisten haben daran teilgenommen. Sie nutzen Social Media zur Einschätzung der öffentlichen Meinung, folgen Postings von Meinungsführern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, führen Schnell- und Background-Recherchen durch und beziehen ihre Rezipienten mittels Crowdsourcing in die Recherchearbeit mit ein.

Dabei nutzen Journalistinnen und Journalisten am häufigsten Facebook und Twitter, wobei die Schweizer besonders stark auf Facebook und die Österreicher auf Twitter setzen. In allen drei Ländern werden auch regelmässig Blogs, Xing, LinkedIn, YouTube und Google+ für die Recherche eingesetzt. Rund 60 Prozent der Befragten wollen in Zukunft für ihre Recherchen stärker auf Social Media setzen. Einen Auszug der Umfrageresultate finden Sie unter: www.zoebelicom.ch.

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Die perfekte Social Media Strategie

Es gilt stets der Grundsatz: „Wer begeistert ist, empfiehlt weiter“. Diese Aussage ist mit Sicherheit keine Neuigkeit. Jedoch bekommt sie durch Social Media eine andere Dimension. Vor allem die Geschwindigkeit und Transparenz der Informationsverbreitung werden deutlich gesteigert. Am Beispiel „Twitter“ lässt sich dieser Prozess eindrucksvoll darstellen:
Ein Produkt wird via Twitter empfohlen und erreicht 100 andere User, vielleicht auch 1000. Einige dieser User geben die Empfehlung weiter und erreichen erneut hunderte oder tausende – und das innerhalb weniger Minuten.
Der virale Effekt geht noch weiter… Produktinteressierte besuchen die Website und berichten wiederum selbst in ihren Social Networks über ihre eigenen Eindrücke. Dadurch lässt sich sehr schnell eine hohe Reichweite in der relevanten Zielgruppe aufbauen.

Im Folgenden werden die wichtigsten Grundlagen einer Social Media Strategie für Unternehmen aufgezeigt.

1. Die Eintauchphase
Jeder, egal ob geschäftlich oder privat, muss erst einmal eingetaucht sein in die Welt des Social Media, um dessen Relevanz, Chancen und Risiken spüren zu können.

2. Die relevante Zielgruppe
Zu Beginn der Strategie muss unbedingt die Zielgruppe(n) mit der größten Relevanz zum Erreichen der festgelegten Geschäftsziele bestimmt werden. Folgende Punkte sollten dabei nicht außer Acht gelassen werden:
a) Zielgruppenbeteiligung an sozialen Netzwerken?
b) Wie groß ist der Anteil der Blogger
c) Wie groß ist der Anteil der Beobachter und Kommentatoren
Befinden sich in der Zielgruppe überwiegend Kommentatoren braucht man in seiner Strategie beispielsweise nicht zum aktiven Einstellen von Beiträgen im Rahmen eines Gewinnspiels oder Wettbewerbs aufrufen.

3. Definition der Ziele
Entscheidend für den Erfolg der Ziele, die ein Unternehmen erreichen will, ist deren genaue Festlegung und Definition. Beispiele für angestrebte Social Media Ziele und Taktiken sind:
a) Zuhören, was über die Marke gesprochen wird
b) Am Dialog teilnehmen und eigene kreative Impulse geben, um Einfluss zu nehmen
c) „Empfehler“ als glaubwürdige Markenbotschafter einzusetzen
d) Einbindung der „Mitmacher“ im Web in die Entwicklung neuer Services

4. Hindernisse, die dabei überwunden werden müssen:
a) Die Planung des Engagements der „Mitmacher“ besitzt eine langfristige Facette
b) Investitionen belasten das laufende Geschäftsjahr
c) Es könnte erst der Nachfolger der derzeitigen Social Media Verantwortlichen profitieren und die Früchte ernten
d) Interne und externe Kapazitäten müssen geschaffen werden

5. Fazit und Prognose
Unternehmen sollten das Thema Social Media am besten jetzt angehen und zwar analytisch, strategisch und überlegt. Es wird sich in Zukunft nicht die Frage stellen „ob oder ob nicht Social Media“ sondern „wie geht man die eigene Social Media Strategie an“.

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Impressumspflicht in der Schweiz

Seit dem 1. April 2012 hat sich in der Schweiz im Internetrecht was geändert – denn ab diesem Zeitpunkt ist das revidierte Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) in Kraft getreten. Es gibt nämlich ab sofort eine Impressumspflicht für Anbieter im elektronischen Geschäftsverkehr (E-Commerce) und diese Impressumspflicht hat zu grosser Unruhe bei den Webseitenbetreibern geführt.

Wir werden immer wieder gefragt, was hat sich den jetzt für uns Webseitenbetreiber / Firmen geändert?

Bisher hatten wir ja überhaupt keine Impressumspflicht, wie zum Beispiel Deutschland es schon lange kennt. Bei uns in der Schweiz gab es wohl kein Gesetz dazu, aber es hat sich so eine Art freiwilliges Impressum eingebürgert. Bisher hat man einfach geschaut, dass man auf seiner Webseite ein Impressum geführt hat, mit Informationen über die Firma/Betreiber, sowie einer Kontaktmöglichkeit. Das hat sich so eingebürgert, weil man ja als Kunde wissen möchte, was das für eine Firma / Hersteller ist und man nicht unbedingt Geld an Leute die man nicht kennt schicken möchte.

Ab sofort gibts aber eine Impressumspflicht. Wenn man es aber genau betrachtet, ist das Ganze keine wirkliche Änderung für die Webseitenbetreiber. Wirklich kurz gesagt, ist das was man vorher freiwillig gemacht hat, jetzt einfach Pflicht. Gott sei dank, wurden nicht alle Regeln der EU übernommen, der Bundesrat hat hier wirklich überlegt und die besten Filetstücke des Gesetzes genommen und angepasst. Es hätte wirklich schlimmer kommen können.

Was gehört nun zu der Impressumspflicht:

  • Vorname / Name
  • Adresse
  • eMailadresse
  • Telefonnummer / Faxnummer wenn vorhanden

Der Betreiber muss klar und deutlich genannt sein und die Informationen dürfen nicht versteckt sein.

Es hat sich eingebürgert, dass man diese Daten auf einer eigenen Seite genannt Impressum verpackt. Aber es gibt keinen Artikel im Gesetz, der vorschreibt, dass dies Impressum heissen muss. Es könnte zum Beispiel auch Kontakt heissen. Ich persönlich würde es aber auf eine Seite legen, dass man Impressum nennt. Man möchte ja auch, dass Leute aus Deutschland die Informationen finden oder anderen Ländern und da ist es sinnvoll sich auf einen Standard festzulegen.

Da ich ja bekanntlich kein Anwalt bin, habe ich hier noch einen guten Text von Martin Steiger. Er ist Rechtsanwalt aus Zürich und hat darüber einen wirklich guten, verständlichen Text über das revidierte Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) geschrieben. Wenn man das was dort von Martin Steiger geschrieben wurde einhält, ist man wohl auf der sicheren Seite.

Ich hoffe, damit haben sich alle Unklarheiten über die neue schweizerische Impressumspflicht gelösst und wenn nicht – schreibt uns doch einfach eine eMail und wir beantworten ihre Fragen.